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17/01/12
Banonen auf Spatzen

In Schwerin ist alles irgendwie größer als sonst.
Die Halle, der Backstage-Bereich, die Bühne, der Königsberger Klops...

Toll.

Das war seit 2007 zwei Mal in der Halle am Fernsehturm so und drei Mal in der Sport- und Kongresshalle. An diese Dimensionen kann man sich gewöhnen. Es ist schwer, wenn man am 23. Dezember nach Hause kommt, laut „Hallo Schwerin!“ brüllend durch den Flur schreitet und in der Küche auf eine völlig verständnislos dreinschauende Partnerin trifft.

Ja, äh.

Die Rute wird berechnet, zurück nach Schwerin. In die Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns und vor allem in eine Stadt, die jedem von uns noch im Altenheim ein Lächeln aufs noch runzligere Gesicht zaubern wird. Dem einen früher, den anderen später.

Wir fühlen uns jedes Mal gut aufgehoben, was nicht zuletzt an Nordlite, der Technik-Firma unseres Vertrauens und unserem inzwischen langjährigen Partner Wölk-Event liegt. Wir danken euch! Das alles wäre aber ziemlich langweilig, wenn IHR nicht dabei wäret. IHR, die ihr dieses Jahr mit über 1700 Nasen angerückt seid und unsere Jahresabschlussparty wieder einmal zu etwas ganz Besonderem gemacht habt.
Wahnsinn!!
Danke.
Schnief.

Und außerdem: Stefan, Hauke, Tim, Säule, Andreas, Casjan, Uwe, Ruud, Tommi, Basti, Annika, Benny – ohne euch wären wir wie Putin ohne Amt; lächerliche Heinis. Mit so einer Crew kann dann nichts mehr schief gehen. Die Knechte arbeiten Händchen in Händchen und stellen etwas auf die Beine, was wir vor 15 Jahren, als wir mit dieser kleinen Unterhaltungskapelle das erste Mal auf eine Bühne torkelten, niemals zu träumen gewagt hätten. Ziemlich überwältigend, wenn man mal am Nachmittag durch die Halle schlendert und sieht, wie viele Leute an der Show beteiligt sind. Hab ich schon mal geschrieben. Werde ich wahrscheinlich noch öfter schreiben. Da müsst ihr durch... Ruud hat zwei volle Tage an der Lichtshow rumprogrammiert. Nur mal so als Beispiel. Die Crew ist der Rockstar. Unser Monitormann hat sogar einen eigenen Hubschrauber. Rockstars...

Einer besonders. Stefan-Sabine Airhardt hat nicht nur tagelang mit Vorbereitungen verbracht, unseren Hallensound gemischt und im Hotel Bilder umgedreht, nein, er hat auch noch mit seiner Band„The Pleasures“ den Anheizer gemacht. Großes Kino. Danke an die Jungs, die auf der Bühne so rumlaufen wie Holger in seiner Freizeit.

Und dann?

„FEU-ER-EN-GEL! FEU-ER-EN-GEL!“ Sprechchöre für Spontanerektionen. Und ab dafür: „Rammlied“ (heiß), „Mein Land“ (brandheiß), „Mann Gegen Mann“ (rar und heiß), „Spieluhr“ (auch rar) und „Bett in Flammen“ (kollektive Extase) als Finale.

Meine Fresse, unsere Feuermänner hatten die Setlist dermaßen vollgestopft, dass man aufpassen musste, wo man hintritt, um nicht spontan zu verglühen. Was noch? Wir hatten unseren Schminkkoffer vergessen. Ist es jemandem aufgefallen? Na also. Aber viel schlimmer noch: Wir hatten auch unseren Schnapskoffer vergessen. Na ja, wir haben es dann halt mit „Ficken“ versucht. Ging auch. Wo kommen denn die Gänsefüßchen her?

Wir müssen da übrigens noch schnell was klar stellen. Als Boris bei „Du Hast“ Bananen ins Publikum warf, war das keineswegs so gemeint, wie man es hätte interpretieren können. Es war vielmehr so: Die letzte Show des Jahres ist traditionell ein Anlass für die Crew, Schabernack mit der Band zu treiben. Deshalb steckten in der Armbrust bei „Du Hast“ nicht nur die üblichen Marschflugkörper, sondern zusätzlich zwei Bananen. Obwohl einige einsame Crew-Mitglieder bereits gierig danach schielten, warf Boris die Dinger einfach ins Publikum. Ohne Hintergedanken. Nur um das mal klarzustellen. Horsti hat uns übrigens mit seinen „Dschamp“-Samples, die nur wir - und zwar über unsere Kopfhörer - hören konnten, völlig aus der Fassung gebracht. Groß! Hinterhältige Konfettiangriffe und eine formschöne Stehlampe waren weitere Highlights. Die vier Ventilatoren, die plötzlich hinter Bühne hochfuhren, haben dann allerdings den Vogel abgeschossen. Verdammt!

Und so fehlten uns nach dieser fetten fetten Show eigentlich nur noch drei Bleche Pizza für die Aftershowparty.
Und schon waren sie da...!
Mahlzeit.

Schwerin, wir hoffen, dass wir noch mal wiederkommen dürfen. Wir würden jedenfalls gern. Allen, die nicht so lange warten möchten, empfehlen wir den 3. März 2012. Da spielen wir nämlich im Dock’s in Hamburg.

Wir sehen uns!

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal Horst, der erklären wollte, wo er wohnt und sich dann freudsch versprach:
„Ich bin der Hamburger Speckgürtel.“
Horsti, wir hätten uns NIE getraut, so etwas zu sagen und lassen das jetzt mal unkommentiert stehen.

c) Farp

Fotos

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10/01/12
„Ein Arsch vor dem Herrn“

Wer?
Später.
Wilhelmshaven ist ja gar nicht so weit. Da wundern wir uns jedes Mal wieder drüber. Ob das jemals aufhört? Wir wäre auch schon viel früher da gewesen, wenn X-oph nicht an dieser verdammten Ampel... Das war aber auch ein Pech...

Warum waren wir denn dieses Mal überhaupt in der Stadthalle? Weil der Scheff das so wollte. Er musste im Pumpwerk nämlich immer drei Stufen steigen, um in den Backstage-Bereich zu kommen. In der Stadthalle gibt es einen Aufzug. Ganz simple Erklärung.

Vielleicht lag der neue Gastspielort auch darin begründet, dass das Pumpwerk jedes Mal ausverkauft war. Wochenlang bombardierten uns die armen Teufel, die keine Karten bekommen hatten, mit Mails, Briefen und eindeutigen Angeboten. Und da wir ja nun mal so wahnsinnig sozial sind und niemanden im Regen stehen lassen wollen, haben wir unseren Elektroschrott in der Stadthalle aufgebaut. Wo dann auch fast alle im Regen gestanden hätten.

Und überhaupt spielen wir eigentlich sowieso nur in Wilhelmshaven, weil Michaela und Matthias so unglaublich sensationell für uns kochen.
Macht ihr das Zuhause eigentlich auch?
Ja?
Adoptiert mich!
Jedenfalls würden wir am liebsten nur zum Essen kommen. Danke! Eine Eins mit Extra-Sternchen! Wie immer!

Wo wir grad beim Danken sind: Danke an die Firma Nordlite, die uns da eine hübsche Bühne in die Halle gezimmert hat. Fühlte sich gut an beim Draufrumlaufen. Und Danke an Mirco Wenzel von der Wilhelmshaven-Touristik. Und Danke an CJ, der eine eigene Spiegelnordhalbkugel dabei hatte. Und einen Tannenbaum. Und einen Regenschirm. Und Danke an Stefan, der mit der Anlage Lampen aus der Decke geschossen hat. Und Danke an Ruud, der sein Licht wieder einmal so vorteilhaft eingesetzt hat, dass man überhaupt nicht gesehen hat, wie alte einige von uns sind. Also der eine. Und Danke an Säule, der noch nie so flehend geguckt hat, wie bei „Mein Teil“. Und Basti, der für mich und einige Crew-Hanseln sogar noch den Limousinen-Service mimte. Und an Andreas, der zwar nicht die große Limousine der Lesbenhilfe gefahren, dafür aber jede Menge anderes Sinnvolles getan hat. Und an Tim, der inzwischen jede Schraube an X-ophs Schießbude kennen dürfte. Und an Annika, die uns mit einer sensationellen neuen Komsumgüterpräsentationsfläche überraschte.

Ihr seid echt so’n paar beinharte Glücksbärchis.

Wir haben übrigens mit „ReiseReise“ angefangen, weil der Song die Nähe zum Wasser beschreibt und damit eine Verbindung zu Wilhelmshaven symbolisiert... Klingt super, nicht? Ist aber kompletter Schwachsinn. Wir haben damit angefangen, weil wir es wollten. Basta. Und ansonsten haben wir all das gespielt, was wir auch schon in Bremen gespielt haben. Und wer jetzt wissen will, was das war, hätte wohl nach Bremen kommen müssen. Mann, Mann, Mann. Auf jeden Fall war „Mein Land“ zum zweiten Mal dabei. Und „Engel“ zum 786. Mal.

Und wer jetzt wissen möchte, wer der „Arsch vor dem Herrn“ ist, sollte sich dieses Video anschauen.

Hier gibt es übrigens noch ein paar oberaffenarschtittengeile Fotos (Alter, wir sind so retro!), die uns Andreas Schiweck (www.mformat.de) und Anja Stiegler zur Verfügung gestellt haben. Danke!

Wilhelmshaven, wir kommen gerne wieder. Wir sparen jetzt ein wenig und wenn es soweit ist, verraten wir euch hier auf dieser Homepage und allen angeschlossen asozialen Netzwerken, wann wir euch wieder beehren!

Bis dahin!

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal Daniel, der unsere gemeinsame Suche nach Musik für seinen Pokerabend wie folgt kommentierte: „Miles Davis geht schon in die richtige Richtung. Wenn der Trompetenscheiß nicht wäre.“
Ein Kenner.
Ein reiner Kenner.

c) Farp

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02/01/12
Wie Zuhause

So fühlen wir uns immer, wenn wir in Bremen spielen. Nicht nur, weil wir jetzt zum achten Mal da waren, sondern auch, weil viele Bekannte vorbei schauen, um unseren Start in den Dezember-Endspurt zu sehen. Schön das. Schön auch die neuen CO2-Shooter, die wir von dem Geld gekauft haben, dass wir unserer Crew nicht bezahlen. Und schön auch die neuen Fußtrommel-Felle (Danke Claudia!).
Schön.
Und wir auch.
Und ihr natürlich. Bremen ist wohl mit eines der schönsten Publikümmer, das man für Geld kaufen kann. Wir ihr da immer so steht, rund um den Discokugel-Mast und bis in den Gewölbegang und dann auch noch oben auf der Galerie. Und dann feiert und singt und Spaß habt.
Schön.
Wenn ihr das sehen könntet.
Könnt ihr aber nicht.
Vielleicht sollten wir mal tauschen.
Ach, geht ja gar nicht. Denn wenn alle auf der Bühne stehen, ist keiner mehr unten. Außer uns.
Blöd.

Ach ja, „Mein Land“ haben wir in Bremen nach mona... tage... stunden... nach langer Vorbereitung das erste Mal gespielt. Habt ihr gut gefunden. Habt ihr uns jedenfalls erzählt. Und „Mann Gegen Mann“ hatten wir auch lange nicht mehr. War auch mal wieder schön. Genau so wie „Spieluhr“, das ebenfalls schon ein bisschen Staub angesetzt hatte. Der Mega-Oldie kam dann allerdings ganz am Ende: „Seemann“. Keine Ahnung, wie viele Jahre wir die Nummer nicht mehr gespielt hatten. Einige von uns konnten sich sogar noch an Teile des Songs erinnern...

Und weiter? Ja, wie, weiter? Natürlich geht’s weiter. Und zwar am

8. Dezember 2012!

Dann sehen wir uns im Aladin wieder. Karten gibt es bereits jetzt.
Hier: www.aladin-bremen.de !
Wir freuen uns jetzt schon wie die kleinen Kinder auf die nächste Show in Bremen. Ihr auch? Na seht ihr...

Bleibt noch unserer Crew zu danken, die mal wieder extrem ehrenamtlich alles gegeben hat. Danke, ihr seid die Gutesten. Und ihr werdet immer besser. Wir wissen nur noch nicht, worin.

Und liebe Grüße gehen raus an alle bekannten Hackfressen, wie zum Beispiel Graf Etepetete, der uns mit seiner Anwesenheit erschreckt hat. Ein Dank geht außerdem an die Fotografen Stefan Stendel und Pascal Faltermann. Deren formidable Lichtbilderzeugnisse findet ihr hier.

Bremen, wir müssen los, Groupies umschichten.
Bis bald!

FEUERENGEL

c) Farp

Das letzte: Wort.

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07/12/11
Zurück im Herzen Berlins
Berlin, Pankow, Prenzlauer Berg, Kesselhaus - Kult hoch 4!!! Wir fühlen uns gebauchpinselt, ach was, geehrt, in eine unserer Lieblingslocations zurückkehren zu dürfen: Das Kesselhaus öffnet am Samstag, den 25.02.2012 um 21:00 Uhr wieder seine Tore für Feuerengel und alle Fans, die einfach nicht genug von der faszinierenden Welt Rammsteins bekommen können. Seid dabei und sichert Euch schon jetzt eines der wohl schönsten Weihnachtsgeschenke, ein Ticket für Feuerengel im Kesselhaus!

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30/11/11
ENDSPURT!!!!
Die letzten drei Shows des Jahres stehen an. In Bremen (10.12.), Wilhelmshaven (17.12.) und Schwerin (22.12.) wollen wir es noch mal richtig krachen lassen. Sichert euch hier die Tickets und seid dabei: Tickets Bremen / Tickets Wilhelmshaven / Tickets Schwerin. Wir sehen uns!!!

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26/11/11
Hardenberg

Das war unser 623. Besuch in Hardenberg. Zu Kaiserzeiten noch im „Podium“, jetzt im „Crazy Horse“. Stimmt gar nicht. Vor ganz genau elf Jahren sind wir das erste Mal in Hardenberg gewesen. „Der Auftritt, der alles verändert hat“, sagt Boris. Schließlich war es der erste Auftritt unserer kleinen Unterhaltungskapelle im Ausland. „ In diesem Laden stimmte gleich von Anfang an alles“, schreibt der Kapellmeister im „5-Jahre-FEUERENGEL-Special“ auf unserer Homepage.

Und daran hat sich nichts geändert. Auch heute freuen wir uns immer noch über die freundlichen und kompetenten Menschen, die in dieser wirklich coolen Location arbeiten. Drei von ihnen haben wir übrigens im Laufe der Jahre adoptiert. Ruud, Casjan und Lampie sind die drei, die uns zugelaufen sind. Und sie sind uns nach all den Jahren immer noch treu. Warum? Keine Ahnung. Zu viele belastende Fotos vielleicht.

Belastendes Material haben wir auch gegen Säule, Andreas, Tim, Clemens und Annika in der Hand. Anders können wir uns nicht erklären, dass sie an diesem Wochenende für uns gebuckelt haben. Danke dafür! Und Grüße an Ben und Rik.
Ihr seid die Größten.
Echt jetzt.
Wirklich.
Das sag ich sonst nie...

Und die Show?

Hätte fast nicht stattgefunden. Denn X-oph wurde kurz vor dem Auftritt in der Garderobe eingeschlossen.
Spinal Tap in echt.
Gott sei Dank hatte er die Tür in kürzester Zeit aufdiskutiert vielleicht war es aber auch Annika die ihn gerettet hat und jedenfalls sprintete er schnell hinters Set und wir konnten loslegen. Säule hat dafür dann gleich mal die Fahne verbrannt. Is’ klar. Wir haben „Rammlied“ ja auch noch nicht so oft gespielt. Woher soll man da wissen, an welcher Stelle der Effekt kommt...

Und dann?
„Amazing stuff“, schreibt Rick in unserem Gästebuch.
Richtig. Ein Mörder-Spaß war es.
Mit „ReiseReise“ ging’s los und dann haben wir aus nostalgischen Gründen, aber auch, weil einer die Sets macht und alle anderen nix zu melden haben, einige Nummern gespielt, die wir bereits vor 27 Jahren im Podium feilgeboten haben. „Weißes Fleisch“, „Tier“, „Bett in Flammen“ und als allerallerletzte Nummer nach der allerletzten Nummer, nachdem wir die letzte Nummer gespielt hatten, sogar noch „Seemann“. Meine Güte.

Wir konnten die Tränen der Rührung gerade noch zurück halten, als uns die berittene Polizei in die Garderobe eskortierte. Und dann kamen die Pommes. Und die Wurst. Und Frikandeln oder wie die heißen. Und das war dann zuviel.

Alle Dämme brachen und tränenüberströmt lagen wir uns in den Armen, beseelt von der Euphorie, die unsere schlaffen Kadaver in den zwei Stunden zuvor aufrecht gehalten hatte und durchdrungen von diesem tief empfundenen Gefühl der Dankbarkeit. Noch stundenlang saßen wir schweigend in einem Stuhlkreis auf dem Boden und hielten uns an den Händen. Dort würden wir wahrscheinlich immer noch sitzen, wenn nicht all diese Menschen gekommen wären, um uns mit Bargeld, Drogen und Sanifair-Bons zu überhäufen.

Oder so.

Tschüß Hardenberg! Es war wieder ein Fest und wir würden gerne wiederkommen.

Hier gibt’s Fotos:

Offstage
Onstage

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal unser Lieblingstankwart, den wir auf dem Weg nach Hardenberg immer mal wieder heimsuchen.
Zitat: „Unter 21 Zentimeter fang ich nicht an zu würgen.“
Mahlzeit.

c) Farp



Zoetermeer

Unsere zweite Show in Zoetermeer! Die erste war geil. Die zweite auch.

Auf der Fahrt dorthin haben wir übrigens festgestellt, dass Horst in Holland einen eigenen Strand besitzt. „Strand Horst“, Ausfahrt Harderwijk-Zuid. Den muss er wohl mit „Element Feuer“-CDs finanziert haben. Oder so. Was uns der Satz „Frauenfußball. Geil!“ sagen sollte, der nicht mal ein richtiger Satz sondern wie üblich nur geistiger Dünnpfiff ist, kann nur vermutet werden.

Jedenfalls waren wir zum zweiten Mal in der Boerderij in Zoetermeer. Beim letzten Mal waren wir überrascht, wie voll es war, dieses Mal war der Laden sogar ausverkauft. Fantastisch! Vielen Dank an alle, die dabei waren!!

Das ist eigentlich das Stichwort, um unserer Crew zu danken, die dieses Mal aus Säule, Ruud, Lampie, Tim, Clemens, Annika, Andreas und Casjan bestand. Aber das kann ich ja später noch machen.

Stehlampie hatte übrigens Nachttischlampie dabei, Andreas sein eigenes Schwarzbrot, Annika einen Klebesteifen, X-oph musste gleich zwei Snare-Felle tauschen, Caro und Kai waren zu Besuch (Huhu!) und nach der Show mussten wir im iPad nachgucken, wo das Hotel ist, um die Adresse ins iPhone-Navi einzugeben. Wie dekadent ist das denn bitte? Scheiß Lifestyle-Junkies. Scheiß Bonzen. Die übrigens endlich mal standesgemäß übernachtet haben. Unsere Hotelzimmer waren so groß, dass der übliche Umtrunk fast nicht stattgefunden hätte, weil wir uns zwischen, Wohn-, Schlaf-, Ess-, Ankleide-, Bondagezimmer und den diversen Dusch- und Schwimmbädern verlaufen haben. Wo sind eigentlich die Groupies, wenn man sie mal beeindrucken könnte... Ach, Scheiße.

Und sonst?

„You were great yesterday in De Boerderij in Zoetermeer!!!!! Hope you will come back soon“ schreibt Sandra aus Rotterdam. Ja, Sandra that hopen wir auch!

„Ihr wart heute richtig geil in Zoetermeer!“ meint Simon. Woher weiß er das bloß?

„Supershow in De Boerderij letzten Samstag!!“ findet Dinant.

Danke, sehr richtig.

Dem haben wir nichts hinzuzufügen. Denn es war auch für uns eine „Supershow“! Wir hatten enorm viel Spaß und sind fast drauf und dran, zu behaupten, dass die zweite Show noch ein kleines bisschen besser war als die erste. Wobei... Die erste war bunter, die zweite aber lauter, die erste wiederum lustiger, die zweite aber ausverkaufter. Wie man es dreht und wendet; Zoetermeer, das war einfach wieder groß!!!

Bis zum nächsten Mal!

So, jetzt wollte ich noch irgendwem danken. Wer war das bloß? Vergessen. Hm. Egal.

Hier gibt es noch einige Fotos von der Show. Die Live-Fotos hat Suzanne Smaling gemacht.

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal irgendwer, der mir nie verzeihen wird, dass ich vergessen habe, wer’s war. Dessen Weisheit lautet: „Wer USA sagt, muss auch USB sagen.“
Vielleicht war’s Konfuzius.

c) Farp

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18/11/11
Die Geschichte von der Prinzessin auf der Schokolade

Schon gelogen. Die Prinzessin war gar keine Prinzessin, sondern unser Lichtmann Tommi. Und das ist auch gar nicht ihre Geschichte. Also seine. Sondern die nun folgenden liebevoll hingerotzten Zeilen sollen euch einen Eindruck von unserem Gastspiel in Thale vermitteln.

Zuerst einmal: Das Clubhaus in Thale hat einen Zwillingsbruder. Und zwar die Drufabriek in Ulft in Holland. Auch dort steht eine Halle, die von jemandem entworfen wurde, der sich mal richtig Gedanken gemacht hat. Mit dem Lkw direkt an die Tür hinter der Bühne, alles ebenerdig, massenhaft Platz und anständige Technik überall. Geil. Ein Fleißsternchen!

Und soviel Feuerwehr hatten wir bei einer Show noch nie. Die Uniformierten schauten Säule genauestens auf die Finger, damit wir die Bude bloß nicht abfackeln. Wir haben uns sehr sehr sicher gefühlt. Noch ein Fleißsternchen!

Und dann das Catering... Der Veranstalter hat sich unsere Fotos offenbar genau angeguckt und dementsprechend ordentlich aufgefahren. Ein Traum. Und noch ein Fleißsternchen! Den Kühlschrank haben wir allerdings selbst mitgebracht. Er ist leider unumgänglich geworden. Wir werden nämlich alle nicht jünger, was gerade für Boris, der ja nun mal bei der Show im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, immer schwieriger zu kaschieren ist. Deshalb frieren wir ihn nach jeder Show ein, um den Alterungsprozess zu verlangsamen. Vor jeder Show lassen wir ihn wieder raus und nach der Show kommt er wieder in den Schrank. Das hat ne Menge Vorteile. Job, Wohnung, Auto, Zukunftspläne, den ganzen Kram braucht er nun nicht mehr. Nach der Show kommt der Kühlschrank mit Boris auf den Lkw und dann ins Lager zu dem anderen Gerümpel. Praktisch.

Aber das wollte ich ja gar nicht erzählen. Tommi, unser Lichtmann, hat jedenfalls im Hotel auf der Schokolade gepennt, die auf seinem Kopfkissen lag. Am nächsten Morgen hat er sich dann ordentlich erschrocken, weil er dachte, die braune Kruste wäre etwas anderes. Einer der Musiker hat dann mal schnell probiert und konnte Entwarnung geben; Es war nur Schokolade.

Ein anderer Musiker - nennen wir ihn Hans Hansmann - schaute übrigens morgens – wie er uns begeistert mitteilte – auf ein „tolles Panorama mit zerklüfteten Felsen“. Da war die Enttäuschung natürlich groß, als er feststellte, dass er vorm Badezimmerspiegel stand.

Aber eigentlich wollte ich das auch nicht erzählen. Auch nicht, dass Stefan uns singend zum Soundcheck gerufen hat oder dass Horst und Holger die wahren Fabelhaften Baker-Boys sind. Und ich wollte auch nicht erzählen, dass unsere Crew, die aus Andreas, Basti, Tim, Stefan, Tommi und Säule bestand, wieder einmal also ganz unglaublich wie sie das wieder gemacht man hat ja gar keine Worte. Was außer reich und glücklich wären wir bloß ohne euch? Und dass „Baby“ sich um den Merch gekümmert hat und wir ihr zu tiefem Dank verpflichtet sind, ist sicherlich nicht ganz unwichtig, aber eigentlich wollte ich ganz was anderes... Vielleicht dass, nee, doch nicht.

Jetzt hab ich’s: Es war ein großartige Show. Das wollte ich euch erzählen. Es war wirklich eine großartige Show!!! Wir hatten nicht mit einer derart fantastischen Resonanz gerechnet. Zumal wir ja noch nie im schönen Thale waren. Da weiß man ja vorher nicht. Und dann so was.

VIELEN DANK, THALE, für diesen warmen Empfang und ein überragendes erstes Mal. Wir kommen gern wieder!

Aber jetzt muss ich erstmal ins Lager. War Stromausfall und Boris ist geschmolzen...

Hier gibt’s Fotos aus Thale. Die von der Show sind von Stefan Stendel. Danke!

Tschüß!

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal Daniel, der beim Soundcheck über seinen Sound nachdachte und schließlich feststellte:
„Mir fehlt da irgendwas untenrum.“
Tja, das haben wir ja schon lange vermutet...
Und dann der Zusatz:
„Ich weiß bloß nicht genau, was es ist.“
Wir erklären dir das mal.

c) Farp

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06/11/11
Dschamp. Dschamp again. Immer wieder Dschamp.

Zwei Shows hintereinander in einem unserer Wohnzimmer, der Matrix in Bochum, standen auf dem Programm. Mit zwei völlig unterschiedlichen Sets an zwei Tagen wollten wir das bisherige Werk Rammsteins in ganzer epischer Breite abhandeln. Und in den alten Klamotten. „Digga, sind wir retro!“ Genau.

Tag 1 von „Herzeleid“ bis „Mutter“, Tag 2 von „ReiseReise“ bis „Lifad“. Ne ganze Menge Holz, deshalb haben wir seit September 2007 acht Mal die Woche für diese beiden Shows geprobt. Ehrlich. Und es hat sich gelohnt. An beiden Tagen war die Matrix schön kuschelig voll. Wir Freitagabend. Und die Stimmung war allerbestens. Auch während der Shows.

In der Matrix spielen wir ja nun seit 1894 regelmäßig und es ist immer wieder großartig. Super Betreuung, professionelle Menschen und vor der Tür steht ne Bude mit erstklassiger Currywurst. Holger und ich haben da jetzt schon zum zweiten Mal einen Kurzurlaub gemacht, der fast so schön war wie unser Tag am Meer.

Was quatscht der Ochse da, werdet ihr euch jetzt fragen.

Keine Ahnung, werde ich antworten. Das sind wohl die Nachwirkungen dieses denkwürdigen Wochenendes. Wenn man zweieinhalb Tage aufeinander hängt, wird die Rübe langsam matschig. Also noch matschiger. Umso erstaunlicher, dass uns einige Verrückte an beiden Abenden in der Matrix besucht haben, ohne bekloppt zu werden. Großes Tennis! Vielen Dank, dass ihr da wart!

Da waren auch unsere Facharbeiter im audiovisuellen Bereich (kurz: „Sklaven“) aus dem Nachbarland, Lampie, Ruud und Casjan, die uns mal wieder Gehör verschafft und uns ins rechte Licht gerückt haben. Danke, dass ihr da sein musstet! Dasselbe gilt für Säule, Basti und Andreas, der übrigens jetzt an seiner neuen Crew-Jacke ganz klar als Eigentum von FEUERENGEL zu erkennen ist! Jungs, unter den ganz Kleinen seid ihr definitiv die Allergrößten. Und am Merch-Stand hat uns Vroni unterstützt. Die sich den „romantischen Ausflug“, den X-oph ihr versprochen hatte, auch irgendwie anders vorgestellt hat... Na ja, irgendwas ist ja immer.

Ein ganz besonders hübsch getöpfertes „Dankeschön“ aus glutenfreiem Kohlenstoffdioxid geht an Jenny, die uns bei „Stirb Nicht Vor Mir“ mit zauberhaftem Gesang begeisterte. Jenny, komm bald wieder!

Es ist schon fast ein bisschen schade, dass ihr nach der Show am Freitag nicht bei unserer kleinen Betriebsfeier dabei sein konntet. Denn das Videomaterial, das dabei entstanden ist, wird wohl erst dann das Licht der Welt erblicken, wenn in Scheeßel zum 176-jährigen Bestehen der Band das von allen relevanten Menschrechtsorganisationen weltweit geforderte FEUERENGEL- Museum eingerichtet wird. Vorher können wir es nicht zeigen.

Was war sonst noch? Der Geschäftsführer höchstpersönlich ist Schlauchboot gefahren. Holger wollte, aber da war es schon zu spät. Na ja, nächstes Mal. Nachts haben einige von uns noch den Typen (und dessen liebreizende Begleitung) kennen gelernt, der gerade den Original-Manta aus dem Film „Manta Manta“ gekauft hat. Da mussten wir natürlich noch Fotos machen. Rüd hat jetzt einen eigenen Landkreis. Boris trinkt nur noch Salat-Fix und im Hotel hat er uns seinen nackten Arsch so lange vor die Nase gehalten, bis ein Teil unserer chronisch untervögelten Crew ganz riemig wurde. Und wie kam der Fernseher vor das Nachbarzimmer? Wo hatten die Matrix-Leute das rosafarbene Signature-Messer für Daniel her? Geht Skype noch, nachdem „jemand“ seinen nackten Arsch in die Kamera gehalten hat, oder ist das jetzt kaputt? Wie weit fliegt Geld? Was macht das Bild in der Badewanne? Wie kann CJ draußen unter einer Stehlampie Zeitung lesen? Wo ist der Scheff mit dem Wäschesack hin? War der Fahrstuhl wirklich schon am Vortag kaputt? Warum lagen meine Socken im Garten?

Fragen über Fragen.

Sicher ist: Wir hatten wieder einmal riesigen Spaß in Bochum. Und wir würden gern wieder in der Matrix spielen. Sicher ist auch: Ihr wart wie immer ein intergalaktisches Publikum.
Und sicher ist auch: Peter Maffay ist völlig unterschätzt.

Einige historische Lichtbilder gibt es hier (Freitag) und hier (Samstag).
Geile Live-Fotos von Dirk Baumert (www.duesterart.de) gibt es hier (Freitag) und hier (Samstag).
Und
hier ein Ausblick auf die sehnlichst erwartete brandneue Webisode von Horst Polanski.

Glück Auf!

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal CJ, der X-oph mit den Worten „Hast du dein Essen genießt?“ fragen wollte, ob es denn auch geschmeckt hat.
Danke CJ.
Und Gesundheit.

c) Farp

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28/10/11
Tickets für Schwerin und Hamburg
Los geht's!! Der Vorverkauf für Schwerin (22.12.2011) und Hamburg (3.3.2012) läuft ab sofort. Klickt
www.woelk-event.de und seid dabei. Und immer dran denken: Die Coolen kaufen gleich für beide Shows Tickets...

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16/10/11
„Ein Knast. Geil!“

Normalerwiese stehen wir am Tag einer Show mit den Hühnern auf. Dieses Mal eher mit den Studenten. Es wurde schon wieder dunkel, als wir in die Niederlande gestartet sind. Das Land, in dem wir mittlerweile problemlos eine zweite Staatsbürgerschaft bekommen würden. Wenn wir denn wollten.

Flugs mal rübergeschüsselt nach Ruinerwold / Drenthe, die Sprachbarriere plattgequatscht, einmal durch die Rotunde rotiert und rein in den Backstage-Bereich. Dort standen bereits die uns einst zugelaufenen Hampelmänner, die wir liebevoll „Crew“ nennen, Spalier. Dafür und auch ein bisschen dafür, dass die Show mal wieder reibungslos lief, danken wir sortiert nach Schuhgrößen Ruud, Lampie, Casjan, Säule, Basti, Tim, Andreas Ben und Rik. Ihr seid besser als ihr ausseht aber nur halb so geil wie wir glauben, dass wir es sind.

Nach jahrzehntelanger Übung und durch die Hilfe unserer Crew-Hasen können wir auf Festivals mittlerweile in drei Minuten die komplette Bühne umbauen, dabei das Catering (und dass der Vorbands) leer fressen und nebenbei mit verbundenen Augen und gefesselten Füßen die Namen sämtlicher Tresenkräfte der vergangenen 143 Shows rückwärts tanzen. Einfach geil, wie alle Zahnräder ineinander greifen und rubbeldiekatz steht der ganze Müll. Vielleicht war es aber auch so, dass unsere Crew-Schnuckelchen schon stundenlang auf dem Gelände waren und alles vorbereitet haben, bevor die Herren Rockschtars aufzutauchen gedachten. Aber nur vielleicht.

So, dann runter mit der Fahne, kurz geguckt, wo das Schlagzeug steht und wo das Publikum und dann ging es auch schon ab wie auf Schmierseife. Liebe Grüße an alle bekannten Nasen aus der ersten Reihe und natürlich an alle, die wir an dem Abend das erste Mal gesehen haben. Ihr wart ein großartiges Publikum. Auch wenn ihr es wieder mal geschafft habt, das Boot zum Kentern zu bringen. Warum eigentlich immer in Holland? Na ja. Und ja ja, wir wissen; „Alle Deutschen sind Homos“. Schon lustig, wenn man einem das nach einer Show tausende Leute entgegen brüllen...

Die obligatorische Party im Hotel fiel dieses Mal besonders kuschelig aus, da die Zimmer jetzt nicht so ganz furchtbar groß waren. Basti kam ein wenig später. Den hatten wir nämlich auf dem Festivalgelände vergessen. Hm. Wie konnte das denn passieren? Sorry, Basti. Da es aber nicht geklappt hat, probieren wir es beim nächsten Mal noch einmal.

Hier gibt es Fotos.

Und hier den letzten Satz:

Bis zum nächsten Mal!!

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal Horst Horstmannson, der mit einem debilen Blick aus dem Fenster eine Vollzugsanstalt erblickte und formvollendet konstatierte:

„Ein Knast. Geil.“

Ja, klar. Total geil. Was sonst.

c) Farp

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13/09/11
Profisportrülpser unter sich

Weit ist es nach Görlitz. Sehr weit. Ja, ich weiß, heul, heul, heul. Aber wenn es doch nun mal so ist. Zusammengepfercht im Bus tun sich Abgründe auf. Daniel ist zum Beispiel nicht nur nicht multi-taskingfähig, er ist – nachdem er beim Telefonieren mit seinem Sitznachbarn reden wollte und am Ende beides aufgegeben hat – nicht mal taskingfähig. In Indien gibt es übrigens jemanden, der seit 30 Jahren als Affe verkleidet andere Affen vertreibt, die z. B. Häuser besetzen. Es gibt also Schlimmeres als in einer semi-professionellen Rammstein-Huldigungskapelle zu spielen und schier endlos im Bus zu sitzen. Aber nicht viel.

Belohnt wird man dann mit einer erstklassigen Bühne und einem ohnehin sehr professionellen Open Air in schönem Ambiente im Hof der Landskronbrauerei. Die Andreaskreuze waren bereits aufgebaut und auch der ganze Rest von unserem Gerümpel stand schon da, wo er hingehört. Fein. Bier im Kühlschrank, Fassbrause im Kessel, ja ja...

Im Schnelldurchlauf: Hose hoch, Fahne runter, „ReiseReise“ (Warum nicht „Rammlied“? Warum denn nicht „ReiseReise“?), „Tier“, „Weißes Fleisch“, „Adios“ und alles was da so an Hits drum rum gehört. Am Ende „Bett in Flammen“, „Pussy“-Konfetti und „Ohne Dich“ und Schluss. Herrlich.

War natürlich alles viel länger, aber auf Grund der sehr kurzen Aufmerksamkeitsspanne, die einige von uns haben, müs… Schade, dass Boris vergessen hatte, wie unser Hotel heißt. Dabei wollte er euch alle zu einer zünftigen After-Show-Party auf Zimmer 202 einladen. Tja, vielleicht nächstes Mal. Das Hotel ist übrigens wärmstens zu empfehlen: Unser fleißiges FOH-Bienchen Stefan hatte dort im vergangenen Jahr einen Fön und ein Ladegerät vergessen und beides bei unserem erneuten Besuch wieder bekommen. In Görlitz leben noch ehrliche Leute.

So, fehlt noch das übliche widerliche Angebieder bei denjenigen, ohne die eine solche Show nicht möglich wäre. Wir danken Stefön Ehrhardt, the king of the Lötkolben Basti-Fantasti, seiner charmanten Perle Annika, von übrigens einige der Fotos stammen, die ihr HIER findet, dem unumstrittenen king of the road Andreas, unserer Allzweckwaffe und Neu-Hauptstädter Julian und Murat Crew-Shirt Säulensen. Ihr wisst ja: Ohne euch wären wir nur eine Rammstein-Tribute-Band mit einer anderen Crew.

Dann danken wir natürlich wieder einmal dem Publikum in Görlitz, von dem wir nichts anderes erwartet haben, als dass es uns eine geile Show beschert. Zwei Eimer Dank gehen noch an den Veranstalter und die Technik-Crew, besonders an Torsten Ritter, der für uns das Lichtpult regiert hat. Drei weitere Säcke voll Dank gehen an die Fotografen Annika Goodmood, Jörg Rosemann und Sebastian Schreier.

Und dann sitzt man da nach der Show backstage und zischt noch gemütlich ein Landskron (was sonst?) und guckt zu, wie sich der mit Konfetti voll gesaute Platz leert. Und ein gemütliches Glücksgefühl macht sich im Magen und ein Stück darunter breit. Schön.

Liebes Görlitzer, schee war’s und wir würden gerne wiederkommen. Vorher könnt ihr uns aber auch in Jonsdorf besuchen. Und zwar am 31.03.2012. Und jetzt guckt euch die Fotos und vor allem die von Horst Spielberg wieder mit größter Hingabe zusammengeschusterte Webisode an. Links unten. Also, äh, die Links findet ihr unten.

Horrido!

FEUERENGEL

c) Farp

Fotos 01
Fotos 02 (Sebastian Schreier)
Fotos 03 (Jörg Rosemann)

Video

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02/09/11
Wittenberge reloaded - Die Elbe brennt 2012
Am 19. Mai 2012 wird es in Wittenberge an der "Alten Ölmühle" unter dem Motto "Rammstein meets Metallica" noch lauter knallen!! Und damit nicht genug. Unter allen Frühentschlossenen werden 1x2 Tickets für RAMMSTEIN am 25. November in Berlin verlost. Der Vorverkauf hat heute begonnen! Also ... schnell sein lohnt sich doppelt!!

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31/08/11
Show in Köln am 3.9.2011 ist abgesagt!!!
Schade: Nach der krankheits-
bedingten Absage unser Köln-Show wurden zu viele Tickets zurück gegeben. Jetzt sind's zu wenig, um die Veranstaltung wirtschaftlich durchführen zu können. Deshalb ist die Köln-Show leider ABGESAGT!!! Die Karten können zurück gegeben werden. Sie sind jedoch auch für eines der beiden Konzerte in Bochum (14./15. Oktober) gültig. Einfach an der Kasse vorzeigen.

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18/08/11
Vier mal sieben Sechzehntel

Als wir das erste Mal bei der Sommerparty des MC Brenner 83 waren, war das Geld noch etwas wert (D-Mark) und wir hatten noch einen Kaiser (Gerhard Schröder). Damals waren Masse und Gelände noch überschaubar, die Party war allerdings bereits genauso cool wie heute.

Über die Jahre hat sich die gesamte Veranstaltung analog zu einigen von uns ausgedehnt, so dass das Publikum inzwischen echt gewaltig aussieht, wenn man da oben so auf der Bühne rumturnt.

Schade, dass damit nun erstmal Schluss ist. Im nächsten Jahr werden wir nicht in Vinstedt sein. Aber wer weiß...

Wir danken dem MC Brenner 83 für die langjährige Verbundenheit, für die Offenheit miteinander zu wachsen und für einen stets fairen und professionellen Umgang. Danke, Jungs! Wir danken dem Publikum für viele großartige Stunden!! Und wir danken allen, die zum Gelingen der Shows beigetragen haben. In diesem Jahr waren es übrigens ItziGlitzi Ehrhardt, Andres Fuhr-Buhr, Säule Murat Säulensen und seinen fleißigen Helferlein sowie Tim & Struppi und dessen Frauchen. Ihr seid total töfte! Ohne euch würden wir den ganzen Zirkus nicht gewuppt bekommen.

Ansonsten? Danke, gut. Aus logistischen Gründen sind wir alle einzeln mit unseren Polizeieskorten angereist. Was das wieder kostet... So trudelten wir dann nach und nach in Vinstedt ein und waren wie meistens in der letzten Zeit extrem entspannt. Unsere Crew hatte bereits alles vorbereitet.
Auch ohne Schrauben.
Perfekt.

So blieb genügend Zeit, um ein wenig an der musikalischen Performance zu feilen. X-oph hatte sich ein besonders abgefahrenes Fill-In ausgedacht, das ich zugegebenermaßen nicht kapiert habe. Bei der Show ging’s dann aber plötzlich doch ganz gut... Seltsam. Und so standen wir dann ein bisschen auf der Bühne rum und haben den Bikern zugesehen und vor allem zugehört, die auf der Brennplatte Reifen oder Motorblock zum Platzen gebracht haben. Das zarte Aroma verbrannten Gummis werden wir ganz sicher überhaupt nicht vermissen...

Was war sonst noch?

Ja, gespielt haben wir noch. Wir haben vorne angefangen und hinten aufgehört. Verrückt, was? Wobei wir das, was letztes Mal noch hinten war, jetzt in der Mitte gespielt haben („Engel“). Und das was gar nicht da war, gab’s mal wieder („Tier“). Und dann auch noch ein Song, der quasi als Überschrift für den Abend hätte gelten können („Adios“). Ansonsten gilt: Wer nicht da war, hat selbst Schuld und wird an dieser Stelle auch nicht erfahren, wie die Show war. Pech gehabt...

So, genug gelabert. FEUERENGEL sagen

Danke Vinstedt!
Und
Adios Vinstedt!

Wir hoffen, dass wir uns irgendwann einmal wieder sehen.

Bis dahin könnt ihr euch HIER Fotos angucken. Dafür danken wir Stefan Stendel und Philipp Schulze. Sarah Betz danken wir dafür, dass wir uns jetzt wieder an das letzte Jahr erinnern können :)

FEUERENGEL

c) Farp

Zum Schluss noch eine (Alters-)Weisheit:

Klingt der Furz dumpf, ist die Windel voll.

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25/07/11
„Silberfische in meinem Bett“

Haarscharf war das. Aufgrund diverser unvorhersehbarer Staus auf dem Hinweg (einer davon auch noch vor dem Elbtunnel, wie absurd!) kam die Band erst sehr spät in Vroomshoop im schönen Holland an. War aber nicht schlimm, weil unsere unbe... nee, unterbezahlten Technikspezihaarlisten bereits alles haarklein bis ins Detail vorbereitet hatten und für uns keine Arbeit mehr übrig blieb. Schaarde. Fast hatten wir ein bisschen Mitleid, als wir hörten, mit welchen Widrigkeiten die Kollegen vor Ort zu tun hatten.
Fast.
Na ja.
Schon.
So’n bisschen.
Haar, Haar!

So blieb denn auch nicht mehr allzu viel Zeit, das opulente Vier-Gänge-Menü (Fleisch – Mayo – Pommes – Mayo) zu genießen. Rubbeldiekatz in die standesgemäße Garderobe geschmissen und obendrein dort schnell umgezogen. Hose mit Stützrädern an und dann ging es auch schon los. Normalerweise macht man einen Soundcheck, um für Publikum und Band den optimalen Sound zu finden. Normalerweise. In Vroomshoop gingen wir aus Zeitgründen auf die Bühne, ohne genau zu wissen, was wir hören würden. Ziemlich haarig: Stefan. versicherte uns aber, dass alles funktionieren würde und wir uns keine Sorgen machen müssten. Und ganz ehrlich: Das taten wir auch nicht.

Na ja und dann feierten unsere holländischen Freunde so, wie wir es von unseren holländischen Freunden gewohnt sind. Lauter Jubel, begeistertes Gesinge und ein turbulenter Moshpit. Haarlich! Die Krönung war dann allerdings, als unser FOHaar-Mann das Publikum am Ende der Show zum Singen animierte. „Alle Deutschen sind“ ist ja auch egal...

Wir bedanken uns beim Publikum in Vroomshoop für einen tollen Abend und für eine gelungene Premiere auf eurem kleinen, aber feinen Festival!

Und wir danken natürlich unserer Crew, die wir dieses Mal zusammengeschraubt hatten aus Ruud van Lichtgott, Ey, CJ!, H.A.U.K.E, Nujan, Andreas und Stefan. Ihr habt uns gezeigt, dass ihr auch unter größtem Zeitdruck eine beinhaarte FEUERENGEL-Show auf die Bühne bringen könnt. Großhaartig!!

Nach der Show rüsteten wir uns dann erstmal für die kurze Fahrt ins Hotel. Hinter der Bühne stand eine Zapfanlage, aber statt Bier kam in erster Linie Schaum aus dem Zapfhaarn. Aber mit ein wenig Geschick und Behaarlichkeit ließ sich auch das schnell beheben.

Und schwupp, weg war’n wir. Abgefhaarn.

Im Hotel, das dieses Mal weiter weg war, als jeder Backstage-Bereich, wartete schon jemand in Stefhaarns Bett, was ein bisschen eklig war. Spontan kam uns eine fast vergessene Nummer von Fettes Brot in den Sinn, in dem es um kleine silbrige Ekeldinger geht. Andreas war auch nicht so furchtbar begeisthaart, als ich ihm vorrechnete, dass er nur 5 Stunden Zeit hätte, um 11 Stunden zu schlafen.

Nun denn. Wir haben’s auch dieses Mal wieder geschafft. Nur die Haarten komm’ in’ Garten.

FEUERENGEL sagt:

Tschüss und bis zum nächsten Mal! Und Danke an Suzanne Smaling für die Fotos. Die gibt’s übrigens hier.

Das letzte Wort hat dieses Mal Stefan Ehrhaardt:
„Wenn ich aus bin, bin ich aus.“

Gute Nacht.

c) Fhaarp

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07/07/11
„Eine perfekte Show, die dem Original verdammt nahe kommt“.

Auch das schreibt Thorsten Gottschalk im „ Prignitzer“ über unser erstes Gastspiel in Wittenberge. Und dafür hat der Autor weder monetäre Zuwendungen noch sanften Druck bekommen. Er hat nur beschrieben, was er gesehen hat. „Spielfreude pur“, zum Beispiel, und „die angesagteste und wohl beste Rammstein-Coverband“.
Danke, Herr Gottschalk. Sie haben ja Recht. Und da Sie es tun, brauchen wir uns nicht selbst zu loben.

Dafür loben wir das fantastische Publikum, das maßgeblich dazu beigetragen hat, dass dieser Tag ganz großes Kino wurde. Ein zackig herausgeschmettertes „HUT AB!“ geht zudem an Mirko und Tom, die das Risiko auf sich genommen haben, unsere kleine Tanzkapelle zu engagieren und die sich wirklich um alles gekümmert haben. Sind Band und Crew glücklich, kann es nur noch ein großartiges Konzert werden. Eigentlich ganz einfach. Danke euch beiden! Da war es auch überhaupt nicht schlimm, dass der Backstagebereich zum ersten Mal in der Bandgeschichte weiter weg war als das Hotel, das sich übrigens in Sichtweite direkt gegenüber der Bühne befand.

Und wenn man dann mal so an diese riesige Bühne denkt, auf der wir in Wittenberge an der Alten Ölmühle gespielt haben, an die 16 Meter breite Deutschland-Fahne, die gefühlte 67 Meter breite Kulisse, die Leute überraschend schmächtig wirken lässt, das Licht, mit dem sogar die Häuser hinter der Bühne in wechselnden Farben illum... ilu... angestrahlt werden konnten, die fetten Explosionen, die kurz vor Fensterscheibenkiller waren, an das ganze Feuer und den fetten Sound und diese Gigantomanie, dann bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich ganz ganz tief vor all den Spezialisten zu verneigen, die wissen, wie so etwas geht. Danke an unsere heiß geliebten Handlanger Stefan „IschwillschmutzigLiebemitdirmachen“ Ehrhardt, Basti Kabuki-Raettig, Julian Mache-Alles-Donalies, Säule Murat Christoph von Säulensen-Fintel, Andreas Meersdonk-Buhr, Nadine Kapellmeister und last not least an den besten holländischen Import seit der geschmacklosen Wassertomate, Ruud van Loosbroek-Ohnehosen! Ihr seid die Größten! Danke auch an die Local Crew und alle, die sonst noch beteiligt waren und deren Namen wir vergessen haben oder vielleicht gar nicht kannten.

Was sagt eigentlich „Der Prignitzer“ noch so?
„Begeistert sind die Fans dabei, singen aus voller Kehle die Texte mit.“
Richtig. Ihr wart ein verdammt lautes Publikum und nicht nur deshalb hatten wir auf der Bühne mächtig Spaß. Es stimmte einfach alles. Wittenberge sollte unser größtes Open Air in diesem Jahr werden, dafür hatten wir noch mal ne Extra-Ladung Pyros eingepackt. Dabei wussten wir vorher gar nicht, ob eine FEUERENGEL-Show in Wittenberge überhaupt funktioniert. Als wir dann aber hörten, dass der Kartenvorverkauf gestoppt werden musste, weil die gedruckten Tickets alle waren und klar war, dass rund 1600 Karten im Vorverkauf verkauft worden waren, standen uns auch schon so ein Stück weit vor Rührung die Tränen in den Augen. Schnief...
Na ja.
Nicht ganz.
Aber gefreut haben wir uns wirklich sehr.

Ach ja, wie die Show war? Auch das weiß „Der Prignitzer“:
„In den folgenden zwei Stunden spielt sich die perfekt harmonierende Band durch das sechs Studioalben umfassende Repertoire von Deutschland erfolgreichstem Rock-Export.“
Stimmt.

Und weiter:
„Nicht nur die Kostüme und die Songs sind sorgfältig ausgesucht, auch die aufwändige Pyroshow zeigt, dass Delic und seine Mannen "Rammstein" im wahrsten Sinne "leben".
Ja, Danke. Schön, dass das rüber kam.

Einen noch:
„Ein Abend mit Feuerengel ist die perfekte Illusion. Dem ist nichts hinzuzufügen.“
Danke, Danke. Vielen Dank. Wir wollen dann auch jetzt nichts mehr hinzufügen, verweisen lediglich auf die vielen begeisterten Einträge in unserem Gästebuch. Und dann besteht wirklich kein Zweifel mehr:

Das war ein endgeiles Konzert!!!
Danke, Wittenberge!

Wir kommen gerne wieder.

So, was wäre jetzt noch zu klären? Wenn Holland ein Viereck wäre, dann bräuchte man 1200 Kilometer, um drum rum zu fahren. So so. Zweifelhafte Weisheiten aus dem Hotelzimmer. Und man kann noch so seriös eine Geburtstagsgesellschaft auf den bevorstehenden Soundcheck aufmerksam machen – wenn man sein Walkie-Talkie nicht ausschaltet, ist der gute Eindruck sofort wieder flöten, nicht wahr, Stefan?

Wir wollen jetzt keine weiteren Peinlichkeiten ausplaudern. Jetzt gibt’s noch Fotos von Stefan Stendel, Rico Riemann und Anja Shameri (Danke!) und eine weitere Webisode von Horst Horstmann.

Klickt hier:

Fotos
Video

Tschüß!

sagen FEUERENGEL

c) Farp

Das letzte Wort hat dieses Mal Ruud, der am Morgen nach der Show beim Frühstück bemerkte:
„Ich bin nur gekommen, um mir das Gesicht voll zu fressen.“
Mahlzeit.

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21/06/11
Der Gin des Lebens

Als wir 2001 das erste Mal bei Wulf im Rasthaus zum Tiefen Brunnen spielten, hat er uns vom Fleck weg für das folgende Jahr engagiert. Dieses Vorgehen wurde zur Tradition, so dass wir in diesem Jahr unser zehnjähriges Jubiläum feiern und – das hat sowieso Tradition – jenes Jubiläum ausgiebig begießen konnten.

Genauso traditionell werden wir übrigens vom Wetter gef.... und als wir in unserem standesgemäß eingerichteten Bus gegen Tiefenbrunnen rollten, begann es folgerichtig ganz gepflegt zu schiffen. Jedes Jahr dasselbe. Warum nur??

Aber wir hatten es ja erstmal ganz kuschelig. Unser Bus war mit drehbaren Sesseln ausgestattet, durch die sich praktischerweise eine direkte Konfrontation mit dem Sitznachbarn verhindern ließ, sprich; der Scheff drehte sich zur Seite und ich musste ihn nicht mehr sehen. Toll. Wir sparen übrigens drauf, dass wir in Zukunft jeder mit einem eigenen Bus fahren. Äh, gefahren werden. Und für die Rückbank gibt es dann eine Wendevorrichtung. Und für den Truck Schilder für Heinz und Heinz. Unser Luxus-Bus verfügte übrigens über ein Navi mit Sprachsteuerung, die allerdings mit unserem Wortschatz wenig konform ging. Ungebildetes Ding... Jetzt werdet ihr euch fragen, wozu es Navis mit Sprachsteuerung gibt. Ganz klar; für all die sehbehinderten Autofahrer, von denen es auf Deutschlands Straßen viel zu viele gibt...

Ach, Mensch, jetzt hab ich mich verplaudert. Na ja, kann passieren, wenn man so nett zusammensitzt. Wo war ich? Weiß nicht, aber Stefan, Andreas, Basti und Säule waren schon in Tiefenbrunnen und hatten bereits einen großen Teil des Aufbaus erledigt, als wir aus dem Bus gepellt wurden. Dafür übermeißeln wir die Köppe im Mount Rushmore mit euren Hackfressen. Versprochen. Also später irgendwann. Vielleicht. Zumindest würden wir es, wenn wir könnten.

So, ich beeil mich mal. Inkompetent wieder einmal Vorband, Holger und ich durften sogar als Gäste ein bisschen mitfiedeln. Danke, Leute! Und Danke Jörg für Fotos und Bier. Lutz zapfte Ginger Ale mit Schuss, ab auf die Bühne. Die Anlage Keimzeit-erprobt, das Licht erst an und dann partiell lange aus, die Pyros laut, das Publikum bester Laune, die Band auch, die Show ausgiebig, der Merch-Stand gut gepflegt (Danke, Anna!), die Band schnell umgezogen, die Crew schon wieder am Rödeln, der Tresen anlehnsicher, der Red Bull wieder da, der Wodka kühl, der Wulf voll des Lobes, der Abend jung, der Arsch signiert, der Rasensprenger eine Dusche und äh...

So, der Rest ist nicht so wichtig. Ich muss euch jetzt leider rauswerfen, wir wollen ausfegen.

Hier gibt’s Fotos.
Und hier gibt’s eindrucksvolles Filmmaterial von Horst Horstmann.

Bis bald, Tiefenbrunnen!

FEUERENGEL

c) Farp

Das letzte Wort hat dieses Mal jemand, ich kann mich bloß nicht erinnern wer, der unserer Crew seine Dankbarkeit ausdrückte mit:
„Wenn wir euch nicht hätten... dann....dann... ..hätten wir jemand anderen.“

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14/06/11
Mehr Industrial geht nicht

„Wo spielen wir?“
„In einem Museum.“
„??????“

Tolle Vorstellung. Eine dicke, fette FEUERENGEL-Show mit Museumswärter, dessen größter Horror Fingerabdrücke auf der naiven Kunst sind. Mit Ölgemälden aus der Zeit der Industrialisierung, die mit roten Kordeln vor dem Angrabbeln gesichert sind. Vor einem Publikum, das mit um die Hüften gebundenen Pullundern lautlos durch die Flure schleicht und sich mit Ausstellungskatalogen Luft zufächelt.

Und genau so war es dann auch im Industriemuseum der schönen Stadt Brandenburg.

Quatsch.

Total geil war’s. Wir haben in einem alten Stahlwerk gespielt, dessen pervers riesige Restmaschinen heute als Industriemuseum dienen. Eine irre Kulisse, die wir nach dem Soundcheck besichtigen durften und bei deren Betrachtung uns allen klar wurde, dass wir dort nie hätten arbeiten wollen.

Unsere Arbeitsplätze sind uns heiß genug.

Heiß war es auch am Nachmittag, als wir im klimatisierten Bandbus über die Autobahn juckelten (X-oph fuhr) und der Kapellmeister nebst Gemahlin und Stallbursche in seiner Limousine vor sich hin schmolzen, da vom Sozialneid zerfressene Nachbarn der Southfork Ranch die Klimaanlage sabotiert hatten. Dadurch wurde es so heiß im Auto, dass dem Scheff ihm sein T-Shirt pink zu glühen anfing und auch nicht wieder aufhörte, nachdem er in Brandenburg aus dem Auto gehoben worden war gewesen.

Und das Konzert?

Unsere Erwartungen waren nicht besonders groß, schließlich kennt uns in Brandenburg vielleicht keiner, vielleicht liegen die Brandenburger am See oder Brutzeln auf ihren Grills Branden-Burger? Man weiß es nicht.

Und dann war die Hütte mit 800 Freaks voll! Wie geil!

DANKESCHÖN, DANKESCHÖN, DANKESCHÖN!!! Danke für einen spitzenmäßigen Abend in einer beeindruckenden Kulisse!

Danke an Marko Lau und sein Team, Danke an Stefan, Ruud, Basti, Säule, Nadine, Andreas und Tim und Danke an Susann Köppke und Martin Scharlach (www.meetingpoint-brandenburg.de) für die Fotos. Danke an die Jungs von Scrap fürs Anheizen.

Dmitri Steiz schreibt im Brandenburger Stadtkurier: „Es hat geknallt, geblitzt und gebrannt. Die Halle bebte, die Menschen tobten.“ Gut beobachtet, Dmitri. Und das war nur die Aftershowpartyim Hotel...

„Das Industriemuseum kochte, die Menschenmenge pfiff, brüllte, sang, sprang und klatschte“, schreibt Dmitri. Stimmt, ist uns auch aufgefallen.

Und weiter: „Das begeisterte Publikum schrie auf, eine Frau zeigte auf ihren Arm und sagte: ‚Gänsehaut’.“ Das war dann wohl, als wir uns umzogen und vergessen hatten, die Garderobentür zu schließen.

Brandenburg, wir kommen gerne wieder!
Wir wären ja schön blöd, wenn nicht...

Bis dahin gibt’s hier ein kleines Video, das Horst Horstmann für euch getöpfert hat und hier einige Fotos.

Haut rein!

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal Stefan: „Ich halte immer noch den Schulrekord im Kugelstoßen.
Lassen.“

Gaysundheit!

c) Farp

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09/06/11
Bis die Fliegen kamen

It is always a great view from the stage at Forever Young Festival. Thousands of hands clapping, people singing, shouting, dancing. We like it a lot and we are proud that we had been invited again. Thanks to all the guys making this show happen. As usual there are some more things to say, but my Holländisch is immer noch very schlecht after all this years. So I switch to German right JETZT.

Das Forever Young Festival gehört zur Gattung der sympathischen mittelgroßen Festivals, die einem im Sommer in Holland plötzlich mitten in irgendwelchen malerischen Örtchen in Holland über den Weg laufen. Halber Ort dicht, ein riesiges Zelt, ein Haufen Bands – ab geht die Post. Und das Ganze dann auch noch perfekt organisiert. Warum gibt es so etwas sehr oft bei unseren Nachbarn im Sehrflachland und kaum in Deutschland?

2006 waren wir zum ersten Mal da, dann wieder 2008 und es war jedes Mal geil. Die Vorfreude war also groß. Vor allem auch deshalb, weil wir auf Grund unserer expandierten Crew nicht in aller Satansfrühe los mussten, sondern ganz gemütlich gegen Mittag losgondelten, nicht ohne zuvor noch drei Mal an der Southfork Ranch vorbeigehupt zu sein, wo Nadine gerade „abäppelte“.

Äh, ja.

Und dann wieder das graue Band mit den weißen Streifen, das matschig in’ Kopp macht, wenn man zu lange draufglotzt. Und Wasser gibt’s da oben in Holland. Das glaubt ihr nicht. Jede Menge. Immer wieder schön da. Wir konnten auch eine kurze Rast machen, weil die Straße hochgeklappt war und ein bisschen aufs Wasser gucken. Die Skulptur vom scheißenden Mann hat uns übrigens besonders gut gefallen.

Vor Ort hatten unsere Hom...ies alles im Griff: Während die anderen Bands auf der Bühne rumdröhnten, wurde hinterm Vorhang ausgepackt, geschleppt, geschraubt, gemacht und getan. Wir danken dafür inbrünstig und mit voller Absicht: Andreas, Tim, Säule, Bastifantasti, Ruud, Lampie und Ey, CJ! Denn Festivals sind immer ein bisschen nervenaufreibend. Es gibt nur wenig Zeit für den Umbau.

Sorgen hat uns das aber nicht gemacht, denn wir wussten, dass unsere Crew das 100 Pro gebacken bekommt. Und so war es dann auch.

Fahne runter, Vollgas!

Das Uhrwerk lief wie geschmiert. Kein Wunder, wenn mehrere Tausend Leute im Zelt abgehen wie die Zäpfchen. Kann ja nur Spaß machen. Hat es auch. Sogar dem Typen, der mit dem Kahn gekentert ist. Und dem Scheff, der kurzfristig ein Praktikum zum Kamerakind für Großbildleinwände absolvieren durfte. Also:

Einfach geil. Danke, Danke, Danke!

Am liebsten hätten wir noch die ganze lauschige Sommernacht lang im Backstage rumgesessen, aber so langsam kamen die Fliegen und wir wussten, dass wir mal langsam unter die Dusche mussten.

Auf dem Weg dahin sind uns noch ein paar Bierchen dazwischen gekommen, aber auch die waren fix aus dem Weg geräumt.

Unser drittes Mal beim Forever Young-Festival war noch schöner als das erste und fast so gut wie das zweite, obwohl eigentlich war es besser als das zweite und schöner als das erste, also eigentlich sogar schöner und besser als beide zusammen, obwohl das zweite Mal war auch....

Wir danken Suzanne Smaling für die Fotos von diesem denkwürdigen Event.

Die gibt es übrigens hier.

Guckt sie euch gut an, beim nächsten Mal sind wir noch älter und gar nicht mehr young. Höchstens noch forever.

Es verneigt sich:

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal Holger, der Daniel 50 Meter vor seiner Haustür verabschiedete mit den Worten:

„Lass dich nicht anschnacken unterwegs.“

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03/06/11
Docks rocks!

Ob Dittsche da war, wissen wir immer noch nicht. Aber ihr wart da – und das ist es, was zählt. Wir wussten nicht, ob das hinhaut, so nach 13 Jahren. Kommt wer? Hm. Einfach mal machen. Und tatsächlich: Es kam wer. Und wer hat sogar noch ne Menge Kumpels mitgebracht. Am Ende war das Docks gut gefüllt und hinter der Bühne wurde vom vielen Ausatmen die Luft ganz klumpig.

Deshalb erstmal: DANKE Hamburg!!! Danke, für einen geilen Abend!!! Wir würden gerne wiederkommen. Dürfen wir? Egal, wir fragen erst gar nicht. Allerdings soll es dieses Mal keine 13-jährige Pause geben. Ist das ok?

Dem lautstarken Fest ging eine enorm aufwändige Planungsphase voraus. Und am Showtag selbst hätten wir ohne Unterstützung auch ziemlich alt ausgesehen. Im Schnelldurchlauf gehen unsere handvernieteten Dankeschöns aus Rollrasen an:

Stefan, Ruud, Andreas, Tim-Tim, Julian, Säule, Nadine, unseren Engel Aven Haley und Kabuki-Hauke. Darüber hinaus danken wir natürlich Wölk-Event, die das Risiko nicht gescheut und Nordlite, die für die Technik gesorgt haben. Ohne euch wären wir sehr leise, sehr dunkel und vor allem sehr nicht da gewesen.

Im Moment häkeln wir noch an dem ganz großen Dankeschön mit dem Stretch-Bündchen, das wir dann beim nächsten Mal mitbringen. Es ist für alle, die da waren, die gefeiert, gesungen, geklatscht, gepoged, gegrölt, im Konfettiregen getanzt und uns glücklich gemacht haben. DANKE!

Über das Konzert zu schreiben, spare ich mir jetzt mal, denn es ist, wie es immer ist: Wer nicht da war, hat selbst die Schuld... Wir werden uns jedenfalls ewig an Gänsehautschauer erinnern. An uraltes Konfetti, das Stefan aus dem Gebälk gerüttelt hat, an 100 Meter gesperrten Parkplatz, zu viele bekannte Gesichter, um sie alle zu erwähnen, an ein FEUERENGEL-Plakat in der Sendung von Dittsche, an liebevoll gefertigte Souvenirpässe (Danke, Uta!), an den unvergleichlichen und unerschütterlichen Hauke auf der Leiter, an „Holger, hast du abgenommen?“ „Ja, das Telefon.“, an Pizzakartons, an dem Scheff ihm seinen neuen Gärtner, an Bodennebel, eine beschriftete Thorstatur, ach und viele andere Dinge, die hier aus Gründen des Jugendschutzes und des Handstandes unerwähnt bleiben sollten.

Dass wir uns an all das erinnern können, verdanken wir unter anderem den Fotografen Stella Lauenroth, Mario Neitzke, Stefan Stendel, Jörg Kröger, Andreas Schiweck und Anja Shameri. Danke, Danke, Danke!!!

Hamburg, wir wollen denn jetzt auch ma’ Tschüss sagen:

Tschüss.

FEUERENGEL

c) Farp

Hier gibt’s Fotos (fast) ohne Ende:

Offstage
Onstage 01 (Toni Gunner Galerie)
Onstage 02

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27/04/11
Tinnitus vom Urknall

Wisst ihr eigentlich, wie weit es bis nach Jonsdorf ist? Also von uns aus jetzt? Wisst ihr das? Könnt ihr euch eigentlich vorstellen, wie furchtbar es ist, mit den „lieben“ Bandkollegen gefühlte 2869 lange Kilometer in einem viel zu kleinen Bus zu sitzen?
Könnt ihr euch das vorstellen?
Könnt ihr das?
Nein, das könnt ihr nicht.
Und glaubt mir, ihr wollt es auch nicht.

Und wofür nehmen wir diese unmenschlichen Entbehrungen auf uns?
Für euch.
Nur für euch.
Wirklich.

Auch in diesem Jahr hat sich die entsetzliche (Achtung! Kalauer-Recycling!) ReiseReise wieder einmal gelohnt. Fleißige Kinderhände hatten uns vor unserer Ankunft bereits eine ansehnliche Projektionsfläche für unsere Egos (sprich: Bühne) gehäkelt, backstage gab’s Banonen und wenn Säule nicht die ganzen Schokoriegel in seinem Fools Case versteckt hätte, wären die auch noch backstage gewesen. Der große Bruder sieht alles.

Wisst ihr eigentlich was ein rectal gyrus ist? Über so was pflegen wir uns auf unseren Fahrten zu unterhalten. Da guckt ihr… Und Bautzen ist mal schön. Echt. Voll schön. Autobahnen sehen alle gleich aus. Aber wusstet ihr, dass die einzelnen Betonelemente des Standstreifens nummeriert sind? Zumindest irgendwo vor Dresden. Woher wir das wissen? Weil ich mit Sabine lieber zu Fuß gegangen bin, statt in der Blechbüchse zu hocken, wenn eh Stau ist.

Endlich im Zittauer Gebirge angekommen, hatten Andreas und Tim bereits alles vorbereitet (Danke Jungs!), so dass wir nur noch Kleinigkeiten zu erledigen hatten und einer der Akademiker genügend Zeit hatte, eine Bohrmaschine zu zerstören. Während unseres Soundchecks wurde es auf einmal ganz hell in der Halle: Grund: Die Black Thunder Ladies, die ähnlich lange wie wir unterwegs waren, betraten die Sparkassen-Arena. Die Mädels fungierten mit ihrer AC/DC-Show wieder einmal als Einheizer. Und es war wieder einmal ein Fest. Danke dafür!

Unsere Show war aber auch nicht so schlecht, glaub ich. Die Setlist erlesen, der Bumms am Anfang in Rekordlautstärke und Jen in Hochform. Jen? Ja, die wo bei den Black Thunder Ladies den Angus mimt, kann nämlich nicht nur Gitarre spielen, sondern auch noch verdammt gut singen. Und das tatete sie wieder einmal für uns. Extra für diesen Anlass haben wir „Stirb Nicht Vor Mir“ aus dem Keller geholt und natürlich hat Jen uns am Ende noch bei „Engel“ unterstützt. Danke!

Ja, und sonst so? Tja, super! Musik, Pyros, Publikum - alles ganz schön laut und überhaupt beste Stimmung in Jonsdorf. So kennen wir das. X-oph Rosenpedia hat sogar anlässlich seines 24. Wiegenfestes ein Ständchen bekommen. Das könnt ihr HIER sehen. Nach der Show hatte Jörg Rosemann, der uns seit Jahren immer mal wieder besucht und mit dafür verantwortlich ist, dass wir in Jonsdorf spielen, noch ein Geschenk für unseren Trommler-Imitator. Wenn wir das nächste Mal nach Jonsdorf fahren, wird X-oph wahrscheinlich ausführlich aus seinem neuen Buch über das Herz des Zittauer Gebirges referieren.
Wir haben jetzt schon Angst.

Danke Jörg, auch für die Fotos.

Und Danke an den Rest unserer kleinen Gurkentruppe, nämlich Murat Säule von Säulensen und Basti („Ich bring mal eben Obama ins Weiße Haus.“) sowie Stefan Sabine Eberhardt und das Notch-Baby!

Der größte Dank gilt natürlich wie immer unserem fantastischen, lauten, begeisterten, gut aussehenden, jetzt reicht’s, Publikum. Schön, dass ihr da wart.

Wir kommen gerne wieder. Letztes Jahr hab ich geschrieben: „Wenn das Beamen erfunden wurde.“
Und das meine ich immer noch so.
Und Stefan sagt:
„Vielleicht schlafen wir in das Gasthaus.
Hab ich DAS gesagt?
Ich meinte natürlich DAS.“
Ah ja.

Bis bald. Vielleicht am 20. August in Görlitz?

FEUERENGEL

Hier gibt’s FOTOS.

Hier die VIDEOS:
Video 01
Video 02

Das letzte Wort hat dieses Mal Basti, der am Telefon auf Stefans Frage, wo auf der etwa 23.986 Kilometer langen Strecke zwischen Bremen und Jonsdorf er denn gerade sei, antwortete:

„Auf Höhe McDonald’s.“

Guten Morgen.

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19/04/11
Kunst kommt von Können

You never know what is going to happen when you play somewhere you have never played before. But we were looking forward to rock the Metropool in Hengelo (Netherlands) because at some point we knew ticket pre-sales went very well. Brilliant. Besides, the Metropool is a fantastic venue. So we decided (once more) to deliver a fantastic show as well! A big thank you to all of you who made this show a special occasion for us! And three very big cheers to the Metropool-crew.

Those of you who visit our homepage regularly know what is going to happen now. This report will be continued auf deutsch, because es einfach zu anstrengend is, in quasi-english zu writen. That’s why jetzt Schluss mit dem Firlefanz ist.

Also: Wir angekommen in Hengelo, aus dem Fenster geglotzt, riesigen gläsernen Brotkorb gesehen, gefreut. Schöne Location, muckerfreundlich gebaut (kurze Laufwege, riesige Kühlschränke, Lap-Dance-Ecken) und überhaupt alles ganz schick. Unsere Crew auch mit am Start, Danke Lampie, Danke Ruud, Danke CJ, Danke Stefan, Danke Murat, Danke Basti, Danke Andreas, Danke Tim-Tim, Danke Ben und ein zusätzliches Special-Danke an Anne. Wie immer großer Sport. Ein weiteres Danke geht übrigens an Fabian Studtmann, der uns mal wieder aus der Patsche geholfen hat!

Vor der Show gab’s noch ein gemütliches Miet- und Grüß mit den Machern von www.rammstein.nl. An dieser Stelle soll die unglaubliche Moderationsleistung von Horst Horstmann nicht unerwähnt bleiben. Sagt Horst Horstmann. Der übrigens auch PPC-Music ganz dringend danken möchte, dem Musikalienhandel aus Hannover, der uns spontan ein dringend benötigtes High-End-Keyboard zur Verfügung stellen konnte. www.ppc-music.de der Vollständigkeit halber.

Als dieser Tourbericht entstand, saß die Band mal wieder in ihrem riesigen klimatisierten, mit Ledercouchen und Kinoleinwand ausgestatteten Bus, der … ups, Gedankenblase zerplatzt…, ein scheißenger VW-Bus ist und suchte nach Merkmalen, die unsere gelungene Show in Hengelo beschreiben sollten.

Was dabei herauskam:

Dass es in erster Linie einmal eine gelungene Show in Hengelo war.
Was will man mehr?

Um es kurz zu machen: Schön gewesen, wir kommen gerne wieder.

Hier gibt es noch Fotos, die uns freundlicherweise von Tjeerd Derkink und Lisette Braakhuis zur Verfügung gestellt wurden.

Bis zum nächsten Mal
sagen

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal X-oph. Er hat nämlich einen Witz gemacht:

„Neulich beim Roten Kreuz angerufen. Falsch verbunden.“
Gröhl...

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12/04/11
FEUERENGEL bei Dittsche
Jeden Sonntag kommt Dittsche auf "Scheffviside" in Ingos Imbiss (WDR 23.15 Uhr). Am vergangenen Sonntag hat Ingo Geschmack bewiesen. Am Tresen hing ein FEUERENGEL-Plakat für unser Konzert am 7. Mai im Docks!! Glaubt ihr nicht? HIER klicken! Ob Dittsche, Ingo und Kröti kommen, wissen wir nicht. Aber IHR solltet euch die Show nicht entgehen lassen! Hier gibt's Tickets.

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11/04/11
Aha. So sieht Lüdenscheid aus.

Können wir doch nicht wissen. Wir haben euer beschauliches Städtchen letztes Jahr nur als Schneelandschaft gesehen. Dieses Jahr hatten wir uns mit Thermoanzügen, Schneeschaufeln und –ketten, Taschenöfen und Langlaufskiern ausgerüstet, damit sich das Drama von 2010 (nachzulesen hier im Newsarchiv) nicht wiederholen kann. Ist übrigens sehr anstrengend, mit Langlaufskiern Auto zu fahren.

Und? Was war? Nix war... Fast schon enttäuschend. Aber die ausbleibende Schneekatastrophe war dann auch schon alles, was schief lief. Die Schützenhalle war schon fertig eingerichtet für die Familie FEUERENGEL und den buckligen Anhang und wir konnten zügig in die Vorbereitungen starten. Alles lief glatt, keine Probleme und blablabla... Gähn...
Gott, wie langweilig...
Ich erspar euch die Einzelheiten.

1300 Karten waren im Vorverkauf weg gegangen. Also deutlich mehr Karten als letztes Jahr im Vorverkauf UND an der Abendkasse. Großes Kino. Und so waren dann auch irgendwat über 1500 People in der Halle. Vielleicht auch mehr. Wir haben leider nicht alle persönlich begrüßen können.

Es war unser zweiter Besuch beim MK-Total-Wochenende und nachdem wir letztes Jahr eine Vorband dabei hatten, bei der Geräte auf der Bühne standen, die 1979 schon mal fast bei Udo Jürgens ganz übersichtlich hinter dem Lieferwagen des Klavierstimmers gestanden hatten, waren dieses Mal die Black Thunder Ladies mit von der Partie. Mit den Mädels haben wir schon einige Male zusammen gespielt und es war uns jedes Mal ein inneres Christbaumschücken. Wie immer kamen die Ladies mit ihren Versionen von AC/DCs Hits super an und wir machen einen virtuellen Knicks vor ihnen und danken für die Unterstützung.

Da wir nicht besonders viele weibliche Reize bieten können, versuchen wir das stets mit lauter Musik, viel Gebrüll und Feuer auszugleichen. Das hat sich bewährt und auch in Lüdenscheid hat es die mangelnde Weiblichkeit der meisten Bandmitglieder bestens kaschiert. Rammstein von ganz früher bis heute gab’s von uns erwartungsgemäß. Allerdings mit unserer Deutschlandpremiere von „B*********“, den lange nicht feilgebotenen „Zwitter“ und „Morgenstern“ sowie dem absoluten Oldie-Smash-Hit „Spiel Mit Mir“.

Bei „Haifisch“ durfte wieder ein Freiwilliger mit dem Schlauchboot die große Rei..

Nee, ich mach’s nicht.
Oder doch?
Ist total abgelutscht.
Aber irgendwie auch schön.
Sogar DAS kopieren die einfallsreichen Mitbewerber schon von uns.
Noch ein Grund mehr, es zu machen.
Na gut.
Also:
...seReise antreten und da der Kapellmeister entschied, dass er noch nicht genug amüsiert war, wurde eine zweite Hafenrundfahrt angeboten. Und wer sollte die anderes antreten, als unser aller Herrscher über Blitz und Donner, Flammenwerfer und Maroone, Leben und Tod, I-Phone und Fernbedienung und äh. Ja. So kam Säule endlich zu seinem ersten Mal. Ich meine, dass ich Tränen in seinen Augen gesehen habe, als er am Bug stand, die Arme nach hinten warf und rief: „Ich bin der König der Welt!“ Schön war’s.

Allerdings bei weitem nicht vergleichbar mit unserem Engel, der für den letzten Song auf die Bühne kam. Jen Majura, die Angusine der Black Thunder Ladies unterstützte uns mit ihrem Goldkehlchen bei na, wer weiß es? Richtig: „Engel“.

Ein Abend wie ein frisch gezapftes Bier ging nun zu Ende. Prickelnd bis überschäumend, befriedigend, heiß (...?), betörend, schwindlig machend, einfach perfekt!

Lüdenscheid, wir bedanken uns für ein GEILE GEILE Show!!!

Am 16. März 2012 sind wir wieder da. Und ihr hoffentlich auch!

Und jetzt, lieber Leser, stehst du bitte von deinem Stuhl auf, knallst die Hacken zusammen und salutierst vor der Crew aller Crews, als da wären:

Säule, Antonio, Stefan, Ruud, Nadine, Tobi und Basti.

Applaus, Applaus, Applaus!!!

Ein weiteres Danke geht an die Veranstalter und die örtliche Crew! Und an folgende Fotografen für die Fotos, die es HIER zu sehen gibt:

Christian Maslowski
Florian Kolb
Viktoria Freistadt
Anja Shameri
Suzanne Smaling
TKpix

Schluss jetzt. Wir müssen los nach Zwolle.

Und immer dran denken: 16. März 2012!!!

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal das Publikum, das wie folgt auf die Ankündigung reagierte, dass Jürgen Drews am nächsten Abend auf unserer Bühne stehe:

„BUUUUUUUUUUUUHHHHHH !!!“

Hihi.

c) Farp

Nochmal: Hier Fotos aus Lüdenscheid.


Zwolle. Wo du wolle?

Wussten wir auch nicht. Haben uns nämlich erstmal schön verfahren. Ach so: Hello, people from the Netherlands, this tour report will be continued in German and for all of you who don’t understand German, let me say a Big THANK YOU for a great show bevor you quit, because now the Bericht wird continued.

Also, verfahren kurz und dann aber noch zeitig da gewesen. Wir kamen nämlich direkt aus Lüdenscheid und wussten ja nun nicht, ob wir richtig gerechnet haben. Aber: Passte. Wir waren das erste Mal nicht nur in Zwolle sondern auch im Hedon, einem schnuckeligen Club, der im Voraus UITVERKOCHT war. Das freut uns immer ganz besonders. Offenbar eilt uns unser schlechter Ruf voraus. Schön.

Schön auch, dass uns unsere holländischen Freunde Lampie, Ruud und Ey, CJ! mit Ton und Licht unterstützt haben. Wir haben euch in den letzten drei Monaten ganz doll vermisst!

Wer jetzt wissen will, welches Set wir in Zwolle gespielt haben, sollte den Bericht von Lüdenscheid lesen (wer’s nicht wissen will, auch...), denn wir haben an beiden Abenden dasselbe gespielt. Bis auf eine Ausnahme: „Mein Teil“ musste ausfallen und wir mussten bei einigen Songs Abstriche bei den Pyros machen. Denn aufgrund der Größe der Bühne hätte sonst die Gefahr bestanden, mit einem Furz ein Großfeuer auszulösen. Und das wollten wir natürlich nicht.

Wir wollten lieber schön mit euch rocken und das haben wir dann auch getan. Und wie wir es seit Jahrzehnten gewohnt sind, wurde uns ein warmer Empfang zuteil, ein herzliches Willkommen unser holländischen Freunde.

Toll!

Wir danken dem Publikum in Zwolle für eine super Premiere!!! DANKE!!!

Und wir danken natürlich auch unserer Crew, die hier erwähnt werden möchte, äh, soll:
Danke Lampie!
Danke Ruud!
Danke Ey, CJ!!
Danke Säule!
Danke Rik!
Danke Nadine!
Danke Ben!
Danke Anke!
Danke an alle, die uns geholfen haben, die uns unterstützt haben und deren Namen wir nicht kennen.
Danke an die Fotografen Freddie van ter Beek, Suzanne Smaling und Myriam Woldhuis.

Viel mehr gibt es eigentlich gar nicht zu vermelden. Vielleicht noch, dass wir nun wissen, dass die Würstchenbude für sechs Leute doch ein wenig zu eng ist, dass nicht alles, was aussieht wie ein Sessel auch einer ist, dass Lampie freihändig Red Bull-Dosen tanzen lassen kann, dass Boris lachen muss, wenn Stefan vor der Bühne steht, dass es ganz schön hell ist, wenn man nachts geblitzt wird, dass Stefan abfärbt, dass ich Nadine zwei Mal im Rummy Cup besiegt hab, und öh, ja.

Bis zum nächsten Mal!

FEUERENGEL

c) Farp

Hier gibt’s Fotos.

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09/04/11
Neue Fanpage
Welch Ehre... Unter www.fe-fans.de gibt's ab sofort ne Menge Infos rund um FEUERENGEL. Außerdem könnt ihr euch auf der Seite von Kristin kreativ austoben, Fotos hochladen und einiges mehr. Ein brandaktuelles Interview findet ihr dort auch. Surft doch mal vorbei!

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15/03/11
Härter als Chuck Norris

Hammerhart war sie, unsere dritte Show in der Schweiz. Wir durften wieder das Z7 in Pratteln anzünden und wir haben es wieder gern getan. Nicht nur, weil das Publikum mal wieder abgegangen ist wie die Sau, sondern auch wegen der tollen Betreuung und der ebenso tollen Location. Danke an die Besucher unserer Jahresauftaktshow und Danke an das Team vor Ort.

Und auch unsere Jungs haben sich alles Mögliche aufgerissen, um die Show auf die Beine zu stellen. Uwe hat unser Zeug wieder sicher durch die gesamte Republik kutschiert, auch wenn ein andererLkw-Kutscher unserem Truck einen Spiegel abrasiert und der Zoll später alle Zeit der Welt gehabt hat. Ruud verbarrikadierte sich gleich nach seiner Ankunft hinterm Lichtpult und ward nicht mehr gesehen, um dann am Abend wieder mal entsetzlich große Lichtkunst zu zelebrieren. Säule, Julian und Basti haben im Schweiße ihrer Ar... Angesichter eine Pyro-Show deluxe zusammengehäkelt und X-oph, Sabine und der Kapellmeister höchstpersönlich haben die Kulisse zusammengetöpfert. Großes Damentennis. Und Lolo war auch da. Und von all dem haben Holger, Daniel, Horst und ich nichts mitbekommen. Denn während der Pöbel bereits am Freitag anreiste, kamen die VIPs erst pünktlich zum Soundcheck.

Und zum Essen. Und dass das zum besten Catering aller Zeiten gehört, hatten wir ja schon mal erwähnt… Trotz des ganzen Stresses, der mit einer FEUERENGEL-Show im Allgemeinen und einer Auslands-Show im Besonderen einher geht, waren wir mal wieder tiefenentspannt. Bisschen seltsam waren allerdings die vereinzelten Buhrufe, als wir unsere Deutschland-Fahne ausrollten.
Was war denn?
Hing doch richtig rum.

Mit „Rammlied“ stürzten wir uns ins Getümmel. Übrigens: Chuck Norris isst keinen Honig, er kaut Bienen. Und er geht nicht einfach nur zu einem FEUERENGEL-Konzert, er stellt sich auch noch in die erste Reihe. So wie der junge Mann, der dermaßen abging, dass er sich gleich zu Showbeginn ohne Fremdverschulden eine fiese Platzwunde an der Stirn einfing. Das hinderte ihn allerdings nicht daran, bis zum Ende durchzufeiern. Hut ab.

Und dann gab’s noch eine Welturaufführung. B******** ward das erste Mal von eurer Lieblingstanzkapelle dargeboten. Und es klappte. Wohingegen an anderer Stelle gar wundersame Klänge ertönten. Hhmm…

Egal.

Im Z7 wurde wieder oberamtlich gerockt und wir hätten wahrscheinlich noch ne Stunde dranhängen können, aber dafür sind wir zu alt. Also nicht alle jetzt, aber doch der ein oder andere. Also eher derandere. Außerdem wollten wir vor der Bühne noch ein bisschen mit euch quatschen. Was wieder einmal Erstaunliches zu Tage brachte. Nicht nur, dass ihr aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland angereist seid, sondern dass das schweizerische Foto ein „Fotoli“ ist. Hihi.

Vielen vielen Dank an das Publikum im Z7! Es war einfach großartig. Ohne Scheiß. Wir würden gerne wiederkommen.

Auch wenn ich mir Sorgen um den geistigen Zustand von Crew und Band mache, der auf langen Reisen offenbar extrem in die Binsen geht.
„Was ist gelb und schießt um die Ecke?“
„Eine Banone.“
Der gehörte noch zu den besseren der 793 Flachwitze, mit denen wir im Hotel knapp am selbst verbockten Hirntod vorbei schrammten.
Oder der:
Gott: „Es werde Licht.“
Ruud: „Sag Bitte!“

Was war sonst noch? Am nächsten Morgen trafen wir uns alle vor dem Hotel, um unsere Taschen zum Lkw zu bringen, der vor dem Z7 parkte und zwar neben dem Bus, der uns kurz darauf am Hotel abholen und zum Flughafen bringen sollte. Wer hat den Fehler in dieser Planung erkannt? Genau. Wir erst mal nicht. Dann aber doch, was den meisten von uns einen Pfützenslalom erspart hat. Unser Rückflug verspätete sich übrigens wieder mal (war ja klar) und dass Rumsitzen doof macht, wäre seit diesem Wochenende auch bewiesen.

Aber das nehmen wir für euch gerne in Kauf.

Bis zum nächsten Mal sagt:

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal ein anonymer Philosoph und Wirtschaftsanalyst. Zur Erklärung: Wir sprachen über ein Bild, auf dem ein kleines chinesisches Kind von vielleicht drei Jahren in einem Eimer mit warmen Wasser steht, damit es nicht friert.
Ich: „Unfassbar.“
Er: „Ja, vor allem, dass es in der Zeit nicht gearbeitet hat.“
Oh Mann...

Hier gibt’s Fotos:

Pratteln (offstage)
Pratteln (onstage 1)
Pratteln (onstage 2)

c) Farp

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05/03/11
Zwolle ausverkauft, Restkarten für Hengelo
Unsere Show in Zwolle am 26. März ist ausverkauft! Sorry an alle, die keine Karten bekommen haben. Es gibt aber noch welche für die Show in Henegelo am 2. April. Schlagt zu!!

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21/02/11
Hamburg: Vorverkauf läuft!
Ab sofort gibt es Tickets für unsere Show im Docks in Hamburg (7. Mai 2011). In diesem Shop könnt ihr sie für schlappe 19 Euro bestellen. Am besten gleich zwei kaufen! Und noch eine verschenken. Und noch eine für Omma... Wir sehen uns (endlich wieder) in Hamburg!

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14/02/11
Zurück in Hamburg (nach 13 Jahren!)
1998 waren wir laut Statistischem Bundesamt zuletzt in Hamburg. Viel zu lang her... Deshalb spielen wir am 7. Mai im Docks in Hamburg!! Mitten auf der Reeperbahn, quasi. Und wir hoffen, dass ihr alle dabei seid. Einlass ist 18:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr. Der Ticketvorverkauf startet demnächst. Wir halten euch auf dem Laufenden und freuen uns derweil ‘ne Runde!

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11/01/11
Ferien auf dem Bauernhof

Riesige Plakate empfangen uns bei der Ankunft in Schwerin. Total toll. Wenn da bloß nicht unsere hässlichen Hackfressen drauf wären. Na ja, so kann man wenigstens ganz leicht die Halle finden. Früher waren wir in der Halle am Fernsehturm. Und 2009 das erste Mal in der Sport- und Kongresshalle. Was groß war. Sehr groß. Umso größer die Freude, als uns jetzt in den Wochen und Tagen zuvor regelmäßig die Vorverkaufszahlen von berittenen Boten überbracht wurden. Frohlocken allerorten. Denn je eher klar ist, wie viele Verrückte zu erwarten sind, desto besser kann kalkuliert werden. Das heißt für euch: Immer so früh wie möglich Karten kaufen, dann könnt ihr euch am Ende darüber freuen, wenn wir die eine oder andere Bombe mehr in die Luft jagen können. Logo?

Viele Bekloppte hatten sich eingefunden, um uns zu unterstützen. Stefan Sabine, um Ton zu machen, CJ, um Ton in unseren Köpfen zu machen, Ruud, ums mal hell und mal dunkel und dann wieder hell zu machen, Säule Murat Säulensen, ums warm zu machen, Julian und Hauke, um Säule Murat Säulensen zu helfen, es warm zu machen, Basti, um seinen Koffer zu suchen, Nadine, um Konsumartikel zu verkaufen und Nancy, um das Ganze in Lichtbildern festzuhalten. Toll. Unsere Verneigung am Ende des Konzertes galt nicht nur dem Publikum, sondern auch euch. Danke.

Es fällt schwer, so ein Konzert in Worte zu fassen. Wenn man da so auf der Bühne steht und sich den Arsch abrockt und dann den Blick durch die Halle schweifen lässt und merkt, dass bis in die letzte Reihe mitgerockt wird, dann gibt es fast nix Besseres. Der Lärm, den ihr macht, ist für uns der Ansporn, immer noch eine Schippe draufzulegen. Besser kann ein Konzertjahr wohl kaum enden. Obwohl, Madison Square Garden, ... äh.

Wenn man sich mal überlegt, was das für ein riesiger Aufwand ist, der da für unsere kleine Unterhaltungskapelle betrieben wird, können wir vor denjenigen, die das Risiko für eine solche Show übernehmen, nur den Hut ziehen. Danke an die Enthusiasten vom Wölk Event Service, die auch in diesem Jahr wieder so verrückt waren, uns nach Schwerin zu holen.

Ein weiterer Dank geht an Lord of the Lost, in diesem Jahr in Schwerin die Vorband unseres Vertrauens. Danke! Großes Tennis! An dieser Stelle grüßen wir alle die, die elendig lange Anreisen in Kauf genommen haben, um sich unseren Jahresabschluss anzutun. Respekt!

Was sich nach der Show noch im Hotel abspielte, soll an dieser Stelle unerwähnt bleiben. Immerhin verlief es einigermaßen gesittet. Niemand hat im Stehen im Hotelflur geschlafen, alle Stehlampies blieben an ihrem Platz, die Mini-Bars waren leer aber heile... Geht doch.

Was gar nicht ging, war die Rückfahrt am 23., wenn man als Wochenend-Rockstar endlich mal Zeit hätte, um Geschenke zu kaufen. Unsere Hom... Holländer zum Beispiel haben sich im übelsten Schneetreiben von Stau zu Stau gehangelt und brauchten tatsächlich 13 Stunden für die Heimreise in ihr komisches Land. Und auch die Musikanten traf es teilweise hart. Na ja, dann halt mal keine Weihnachtsgeschenke...

So, Feierabend jetzt.
Schwerin, Heiligabend strahlten unsere Augen nicht wegen der Geschenke oder der Feuerzangenbowle, sondern wegen EUCH!
Ehrlich.

Wir hoffen, dass wir die Tradition fortsetzen können und dass wir auch 2011 wieder für ein besinnliches vorweihnachtliches Gemetzel bei euch sein dürfen. Wenn das hinhaut, erfahrt ihr es auf dieser Homepage oder auf myspace, facebook und wo wir uns sonst noch so virtuell rumtreiben.

Bis dahin!

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal Säule, der – obwohl das nicht geplant war – morgens zu unserem in einer ländlichen Gegend angesiedelten Proberaum kam. Auf die Frage, was er denn hier mache, sägte er völlig selbstverständlich:
„Ferien auf dem Bauernhof.“
Ach so.

Hier gibt's die Fotos:

Schwerin onstage
Schwerin offstage

c) Farp

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07/01/11
„Setzt euch. Der Anschiss dauert länger“

2007 waren wir das erste Mal im Pumpwerk. Das war schon schön. Und dann noch zwei Mal. Und drei Mal beim Wochenende an der Jade. Auch schön. Aber dieses Mal war’s im Pumpwerk besonders schön. Denn erstmal war es schön verschneit. Überall. Auch auf der Autobahn. Und dann haben wir schön Autogramme gegeben. An dieser Stelle danken wir all denen, die uns im ProMarkt besucht haben und wir danken natürlich den Betreibern des Marktes, die uns eingeladen und bestens betreut haben.

Später haben wir dann schön gegessen. Michaela und Matthias haben uns ein Festmahl aufgetischt, das manch einer von uns nicht mal an Weihnachten hatte. Kleiner Auszug? Schmorhuhn, Lachs, Tiramisu mit Kokos, ... Sensationell! Danke!!

Leider mussten wir danach noch arbeiten; Aufbauen, Soundcheck und so. Nicht so schön.

Umso schöner dann der Blick ins knackevolle Pumpwerk, nachdem die Flagge gefallen war und wir das „Rammlied“ intonierten. Die Hütte war nämlich schon im Voraus ausverkauft. Dementsprechend, ja, ich möchte sagen, schön war der Blick von der Bühne. Da kann man jetzt auch noch so viel faseln, da muss man einfach dabei gewesen sein. Es war wieder einmal eine Bombenstimmung. Kann man nicht beschreiben. Besser als Glitter, besser als Glühwein. Es war so gut, dass Boris, Daniel und Holger sogar bei „Haifisch“ auf die Tribüne marschiert sind. Sie wollten mal sehen, wie das so ist, bei einem FEUERENGEL-Konzert. Das ist schließlich eine Erfahrung, die ihr uns alle voraus habt.

Danke an das Publikum in Wilhelmshaven, dass ihr uns wieder einmal so freundlich empfangen habt. Danke, dass ihr unsere Gastspiele bei euch jedes Mal zu einem Highlight im Konzertkalender der Gebrüder FEUERENGEL werden lasst. Wir sind stolz.

Übrigens auch darauf, dass wir eine so großartige Crew unser Eigen nennen dürfen. (Im wahrsten Sinne des Wortes, har har...) Unsere Leibeigenen waren an diesem Wochenende unsere holländischen „Freunde“ Ruud, CJ und Lampie, die mit einem Feiertagsvisum einreisen durften sowie Basti und Säule, unsere Feuermacher und Nadine, unsere Stifthalterin und T-Shirt-Vertickerin. Man kann gar nicht so viel saufen, um eure Namen angemessen groß in den Schnee pinkeln zu können. Deshalb muss ein Danke reichen. Ein ebensolches geht an Andreas (mformat.de) für die – natürlich – schönen Fotos.

Liebe Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener, wir hoffen, dass wir euch mal wieder besuchen dürfen und dass ihr dann wieder so ein Fass aufmacht. Die Planungen laufen bereits. Alles Weitere erfahrt ihr später auf dieser Homepage.

Bis dahin.

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal ein Feuerwehrmann. Er empfing uns nach der Show in der Garderobe mit folgenden Worten:

„Setzt euch erst mal hin. Der Anschiss dauert länger.“
Ups.
Er wollte dann aber doch nur Autogramme.
Puuh.

Hier gibt’s Fotos.

c) Farp

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03/01/11
Ende gut, alles spitze!

Es war ein ganz besonderer Tag für uns: Er fing besonders ätzend an, steigerte sich zu einem besonders mitreißenden Konzert und endete mit einem besonders emotionalen Moment.

Wie jetzt?

Also, über den ersten Teil decken wir mal das Lackmäntelchen des Schweigens. Nur soviel: Das Problem, mit dem wir zu kämpfen hatten, tritt nicht – wie ursprünglich vermutet – nur in Holland auf...

Mal eben schnell vorgespult:
Zum Abschluss dieses besonderen Tages...
Nee, das war jetzt zu weit.
Moment.
Äh.
Jetzt:

Seit wir das Publikum neuerdings immer erst dann sehen, wenn die Flagge gefallen ist, erleben wir einen Haufen Überraschungsmomente. Auch im Aladin waren wir platt, als wir den ersten Song losließen und einen Blick in das prall gefüllte Aladin warfen. Eine wirklich großartige Kulisse. Und eine erstklassige Basis für ein altbewährtes Konzept: Wir spielen, ihr klatscht, wir spielen, ihr singt mit, danach klatscht ihr wieder und wir spielen weiter. Zwischendurch knallt es und ihr haltet euch (zu spät, hi hi) die Ohren zu und wir spielen dazu. Danach klatscht ihr wieder. Tolle Sache. Kann man den ganzen Abend machen. Und irgendwann gehen wir dann weg und ihr ruft „Zugabe, Zugabe“ und wir freuen uns und kommen wieder und spielen noch ein bisschen und machen noch ein bisschen Feuer. Und dann gehen wir wieder und ihr ruft wieder „Zugabe, Zugabe“ und wir kommen noch mal raus.

Das ist dann alles in allem besonders mitreißend.

Am Ende des Konzertes wollten wir noch einen ganz besonderen Menschen ehren. Die meisten von euch werden wissen, dass unser ehemaliger Gitarrist Matthias Arp kurz zuvor viel zu jung verstorben war. Ihm haben wir an diesem Abend unseren letzten Song „Ohne Dich“ gewidmet. Danke fürs Zuhören, danke fürs Mitsingen, vielleicht hat Mattn uns da oben gehört. Das war dann der besonders emotionale Moment, der uns etwas zu schaffen machte, der uns aber sehr wichtig war.

Zum Abschluss dieses besonderen Tages haben wir unsere verschwitzten Kadaver dann zum Merch-Stand bewegt, um noch ein bisschen mit euch zu quatschen. Auch das ist für uns immer etwas Besonderes.

So wie die Tatsache, dass wir so eine großartige Crew haben, der wir an dieser Stelle danken. Es dürfen sich geknuddelt fühlen: Ruud (van Loosbroek ist...), Säule, Basti, Stefan und Nadine. Vielen Dank! Nicht geknuddelt werden die Fotografen Pascal Faltermann, Stefan Stendel und Sven Kloker. Denn so gut kennen wir uns nun auch wieder nicht. Dafür bekommt ihr ein mit Blende 2,8 und 1/60 bei 800 ASA fotografiertes DANKE aus kunstvoll geschwenkten Wunderkerzen für eure geilen Bilder, die ihr uns zur Verfügung gestellt habt.

So.

Wir danken dem fantastischen Publikum in Bremen, das aus einem vergurkten Tag ein großes Fest gemacht hat. Danke, Danke, Danke!!!

Wir hoffen, dass wir uns wieder sehen.

FEUERENGEL

Das letzte Wort hat dieses Mal jemand, der wahrscheinlich gar nichts mehr davon weiß:

Axel fragt unseren holländischen Lichttechniker Ruud: „Warst du bei dem Feuerfest in Scheeßel auch dabei?“
Ruud: „Ja.“
Axel: „Und was hast du gemacht? Die Pommes, oder was?“

Danke, Axel, großer Sport.

Hier gibt’s die Fotos.

c) Farp


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